Urwald


Der Neuenburger Urwald im Herzen der Friesischen Wehde zwischen Bockhorn, Zetel und Neuenburg.

Der Neuenburger Forst mit einer Größe von 60 ha besteht überwiegend aus Eichenwäldern, gemischt mit Rot- und Hainbuche. Dazwischen sind Flächen mit Fichte, Lärche und Tanne.

Inmitten des Waldgebietes liegt das Naturschutgebiet “Neuenburger Urwald” mit einer Größe von ca. 24 ha. Das Waldgebiet genießt schon lange Schutz. So erklärte der Graf Anton Günther (1603 - 1667) dieses Gebiet als “der Herrschaft gehörig” und baute die Holzrechte ab. Großherzog Nikolaus Friedrich Peter (1853 - 1900) nahm diese Fläche aus der forstlichen Nutzung heraus, bis sie 1943 als Naturschutzgebiet erklärt wurde.

 

Wir haben mit dem “Neuenburger Urwald” ein Gebiet, das seit dem 17. Jahrhundert weitgehend unberührt durch den Menschen geblieben ist. So finden wir Eichen, die 500 bis 600 Jahre alt sind, Hainbuchen 200 bis 300 Jahre und westlich der Jagdhütte Rotbuchen, die ein Alter von 300 bis 400 Jahren vorweisen. Darunter wächst überall der Ilex (Stechpalme).

Der Urwald war schon früher ein beliebtes Ausflugsziel. Heute kann man sein Auto auf Parkplätzen rund um den Urwald abstellen und sich auf einer Wanderung an den Schönheiten des Waldes erfreuen.


Nähere Infos gibt es direkt beim Niedersächsischen Forstamt Neuenburg.

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