Jahresrückblick der Gleichstellungsbeauftragten

Montag, 11. Januar 2021

der Gemeinde Bockhorn ...


Ein kleiner Jahresrückblick – mal anders…

 

Was für ein Jahr! Corona hat unser Leben, unseren Alltag, unsere Gewohnheiten fest im Griff.

Wochenlang mussten wir uns umstellen, einstellen auf neue Gegebenheiten, Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht, Homeoffice, Reisebeschränkungen, Leben in Quarantäne. Kranke und leider auch Verstorbene sind die ganz schlimmen Folgen dieser schrecklichen Pandemie.  

Natürlich vermisst man einiges. Natürlich ertappt man sich bei dem Wunsch, mal wieder alle gemeinsam die Großeltern zu besuchen, gut essen zu gehen, zu verreisen oder eine große Feier mit Familie und Freunden zu veranstalten. Alles ist irgendwie zusammengeschrumpft: Radius, Kontakte und Möglichkeiten. Nur der Abstand wurde größer! Dazu noch die Gedanken, die immer noch ein wenig brauchen, um sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen.

Sehen wir es einfach positiv: Wenn wir in ein Restaurant möchten, kochen wir zuhause oder genießen den Abhol- oder Lieferservice. Möchten wir verreisen, gehen wir in den heimischen Wald oder fahren an die Küste. Als Ersatz für eine Party schenken wir uns ein Glas Rosé ein und rufen eine Freundin an…

Wir werden uns irgendwann zurück erinnern, wie anpassungsfähig wir Menschen sind und wie wir gemeinsam, oder auch jeder für sich, diese Situation gemeistert haben. Vor dem Ausnahmezustand war uns nicht bewusst, dass es ein großes Privileg ist, frei zu entscheiden, wen ich besuche, wo ich meinen Kaffee trinke oder welches Restaurant ich besuche, geschweige denn in welches Land dieser Erde ich verreise.

Ich erinnere mich an die vielen Gespräche, in denen ich Frauen Hoffnung machen konnte, egal in welcher privaten, beruflichen oder auch geschäftlichen Situation sie sich befanden.

Ich erinnere mich auch sehr gern an das große Verständnis der vielen Frauen aus Bockhorn und auch aus den Nachbargemeinden, als ich ihnen in diesem Jahr die Absagen für den Frauenausflug und das Frauenfrühstück mitteilen musste. Ich danke ihnen für das Vertrauen.

Ich danke meiner Familie, meinen Freunden und meinen Kollegen/innen für das „füreinander da sein“ in diesem anderen Jahr.

 

Ich wünsche Euch allen ein bestes und gesundes Jahr 2021!

 

 

Eure

Gisela Schweers